Fressen

Mit den Zähnen wächst der Appetit auf feste Nahrung, auch wenn die Mütter die Jungen weiterhin säugen.Und wieder ist es Pünktchen, das sich im Schlepptau der Mutter als erste in die Küche traut und den erwachsenen Katzen beim Fressen zusieht. Es dauert gar nicht lange, dann beugt sich das Köpfchen über den Rand des Tellers und die helle Zungenspitze prüft tastend das unbekannte Futter. Kurz darauf zeigt emsiges Schmatzen an, daß es zu schmecken scheint. Unsere Katzen erhalten eine abwechslungsreiche Kost. Viel Frischfleisch – Innereien vor allem. Herz und Lunge, Milz und Nieren. In handliche Würfel zerschnitten. Anfangs braucht es etwas Überwindung, mit dem weichen, blutigen Material zu hantieren – doch schnell gewöhnt man sich daran. Wichtig ist das scharfe Messer. Sein Wetzen hat sich mitlerweile als verläßliches Signal erwiesen, um die in alle Winde verstreuten Katzen ruck-zuck herbeizurufen – eine Art Pawlow’scher Effekt. Dabei ist es erstaunlich zu beobachten, über welche Distanzen die Katzen auf das doch recht leise Geräusch reagieren.


Das Originalbuch ist über den Buchhandel (in Deutschland, Östereichund der Schweiz) und im Internet-Buchhandel erhältlich. Es kostet Euro 16,90 (Hardcover Geschenk-Ausführung). Bestell-Nr.: ISBN 3-8334-4944-6
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